2006 | Pfingstrot

19-20 Uhr Feuer
20-21 Uhr Zu weiß kommt rot dazu
21-22 Uhr Pfingstrot
22-23 Uhr Belebung aus der Luft
23-24 Uhr Viele Sprachen
24-01 Uhr Zungen wie Feuer


Liturgie 2006

Die Gemeinde wird an der Seitentür, die zum Keller führt vom „Türwächter“ willkommen geheißen und kommt nach dem Gang durch die Kellerräume- und Flure im Altarraum an.
Die Menschen werden einzeln begrüßt und halten sich bei Erdbeeren, Brot, Wein und Wasser dort auf.
Zu jeder vollen Stunde lädt die Musik mit einem Ton zu 3 Minuten Stille ein.
Der Pfingsttext wird von 6 PerformerInnen gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen und Orten gesprochen.
Eine Sprecherin sitzt auf einer Schaukel, die an langen Seilen von der Decke hängt. Auf ihr liegt der Fokus, sie spricht den Text und schwingt dabei weit aus.
Die anschließenden Performances verlocken, mit jeweils spezifischen Elementen, die Gemeinde ins Spiel kommen zu lassen.
Die Musiker beenden die offene Phase und eine Textlesung mit dem dreifachen AMEN.
Feuerschlucker führen die Gemeinde ins Freie. Hier gibt es eine Feuerjonglage, den Friedensgruß und ein gemeinsam gesungenes Taizé Lied.

 

(Bilder S. 24!!)

Erdbeeren, Brot und Wein in großer Fülle, sind auf dem Altar und dem Taufstein verteilt.
Süßes, Fruchtiges, Nahrhaftes. Es ist genug für alle da, genug für eine ganze Nacht.
Es ist ein Bild des verschwenderischen Überflusses der Geistkraft Gottes in der Pfingstnacht.
Rote Erdbeeren, voller Sonne, als ob sie mit Lust auf Pfingsten zu gereift wären.
Süß und saftig, aus der Hand, einfach so hinein beißen, dass der Saft aus den Mundwinkeln läuft.
Verzückung in der Pfingstnacht, trunken von Erdbeeren.
Und dazu gibt es Brot, das gut gekaut werden muss, die notwendige Erdung.
Brot gibt es in großer Vielfalt, aber es ist darin immer das Brot, das satt macht.
Brot, das am Altar den Leib nährt, wie die Gebete die Seele.
Erdbeeren, Brot und Wein gibt es im Altarraum, wenn die Gäste hier nach ihrem Gang durch die Kellerräume ankommen, und zu jeder vollen Stunde.

  •  
    2012_1_Foto: Carin M.Schirmacher 2007_1 2006_6

  •  

    helle Menschen