2010 I Durchzug – Gottes Geist überwindet alle Grenzen

19-20 Uhr Gottesbilder verflüssigen
20-21 Uhr Wo braucht es Durchzug?
21-22 Uhr Gottes Geist überwindet Grenzen
22-23 Uhr Energiespuren
23-24 Uhr Das Licht der Schöpfung

Pfingsten ist das Fest der Transformation – der Kirchenraum transformiert sich in dieser Nacht vor den Augen der Gäste: Zweimal, in den „Zwischenzeiten“, wird die großflächige Plane umgebaut – es ist, als ob der Kirchenraum wie ein Körper sich selbst bewegt und so auch die Bewegungen der Gemeinde verändert.

Die „Ausgangshaltung“ des Kirchenraums ist die strenge, geschlossene. Eine Wand mit nur einem kleinen Durchgang trennt den vorderen vom hinteren Teil. In den ersten beiden Stunden wird der Pfingsttext vor der Wand gesprochen, während der Performance zieht die Gemeinde von einem Teil in den anderen.

Vor der dritten Stunde öffnet sich die eine Hälfte der Wand, es ist, als ob der Kirchenraumsich frei macht“ und dadurch schnelle und großflächige Bewegungen ermöglicht. Der Pfingsttext wird in den folgenden beiden Stunden vom Holzgerüst aus gesprochen, das die die Durchlässigkeit zwischen oben und unten ermöglicht, denn jeder Gast kann über die Leiter von oben nach unten – und umgekehrt – gelangen.

Vor der letzten Stunde – kurz vor 23 Uhr – transformiert sich der Kirchenraum zur großen weißen Skulptur, als ob eine weiße Blüte weit aufgeht, in die man selbst hineingehen kann. Die Leuchtkörper werden auf der weißen Fläche platziert und der Pfingsttext wird auf einem der Leuchtkörper gesprochen.

 

 

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    2006 2006_3 Foto: Christina Kratzenberg, Reinsburgstrasse 75, 70197 Stuttgart, Tel. +49-711-6336943, info@christina-kratzenberg.de, Publikation nur gegen Honorar, Urhebervermerk und Belegexemplar

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    helle Menschen